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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Wertbeitrag des FM zum Kerngeschäft

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Wertbeitrag des FM zum Kerngeschäft mit messbaren Auswirkungen auf Unternehmenserfolg und Wertschöpfung

Facility Management nicht nur über Kosten erklären

Die bestehende Hauptseite von FM-Connect stellt die Ausrichtung des Facility Managements am Kerngeschäft bereits deutlich in den Mittelpunkt. Verfügbarkeit, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Compliance, Flexibilität und Transparenz werden als wesentliche Beiträge eines wirksamen FM beschrieben.

Was bislang fehlt, ist eine eigene Beratungsseite, die genau diesen Wertbeitrag systematisch ermittelt und für Unternehmensentscheidungen nutzbar macht.

Den Wertbeitrag des FM zum Kerngeschäft sichtbar machen

Vom FM-Service zur Unternehmenswirkung

Ein Wartungsvertrag besitzt zunächst keinen Wert, nur weil Wartungen durchgeführt werden.

Sein Beitrag entsteht beispielsweise dadurch, dass:

  • Anlagen zuverlässiger funktionieren,

  • Produktionsausfälle vermieden werden,

  • technische Lebensdauer erhalten bleibt,

  • gesetzliche Anforderungen erfüllt werden.

Ähnlich verhält es sich mit Flächenmanagement, Service Desk, Reinigung oder Betriebsgastronomie.

Wir übersetzen deshalb FM-Leistungen in Wirkungsketten:

Leistung → betriebliche Wirkung → Beitrag zum Kerngeschäft.

Unterschiedliche Geschäftsmodelle berücksichtigen

Der Wert des FM hängt stark vom Unternehmen ab.

In der Industrie kann Produktionsverfügbarkeit dominieren.

Im Krankenhaus stehen Versorgungssicherheit, Hygiene und Patientenbetrieb stärker im Vordergrund.

Bei wissensintensiven Büroorganisationen können Arbeitsfähigkeit, Nutzerqualität und Flächenflexibilität größeren Stellenwert besitzen.

Ein Wertbeitragsmodell muss deshalb aus der jeweiligen Unternehmensstrategie abgeleitet werden.

Direkten und indirekten Nutzen unterscheiden

Ein Teil des FM-Nutzens lässt sich unmittelbar monetarisieren.

Beispiele:

  • Energieeinsparung,

  • reduzierte Flächenkosten,

  • geringere Fremdleistungskosten.

Andere Beiträge wirken indirekter:

  • vermiedene Betriebsunterbrechung,

  • bessere Arbeitsbedingungen,

  • höhere Resilienz,

  • schnellere organisatorische Veränderungen,

  • geringeres Haftungsrisiko.

Diese Wirkungen sollten nicht deshalb ignoriert werden, weil sie schwieriger in Euro auszudrücken sind.

Kritische FM-Funktionen sichtbar machen

Wir analysieren, welche Leistungen für das Kerngeschäft tatsächlich unverzichtbar sind.

Dazu gehören je nach Nutzung beispielsweise:

  • Stromversorgung,

  • Kälte,

  • Druckluft,

  • IT-Infrastruktur,

  • Gebäudesicherheit,

  • Reinraumtechnik,

  • Arbeitsplatzservices.

Die Frage lautet:

Was passiert mit dem Kerngeschäft, wenn diese FM-Funktion für eine Stunde, einen Tag oder eine Woche ausfällt?

Damit wird technische Kritikalität in Unternehmenswirkung übersetzt.

Kosten und Wert gemeinsam steuern

Ein niedriger FM-Kostenwert ist nicht automatisch ein gutes Ergebnis.

Wer Wartung zu stark reduziert, kann kurzfristig Kosten sparen und langfristig Ausfälle erzeugen.

Wer Flächen maximal verdichtet, kann Flächenkosten senken und gleichzeitig Arbeitsqualität verschlechtern.

Wir betrachten deshalb Kosten immer zusammen mit Leistung, Risiko und Wirkung.

Managementkennzahlen daraus entwickeln

Das Wertbeitragsmodell bildet die Grundlage für ein differenziertes Reporting.

Geeignete Kennzahlen können beispielsweise sein:

  • FM-bedingte Produktionsunterbrechungen,

  • technische Verfügbarkeit kritischer Infrastruktur,

  • Flächenkosten im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzung,

  • Energieperformance,

  • Nutzerarbeitsfähigkeit,

  • Compliance-Status.

Investitionen besser begründen

Der Wertansatz verbessert auch CAPEX-Entscheidungen.

Eine zusätzliche Redundanz kann wirtschaftlich sinnvoll sein, obwohl sie keine klassische Energie- oder Kosteneinsparung erzeugt, wenn dadurch ein erhebliches Produktionsrisiko reduziert wird.

Die zentrale Veränderung lautet:

Nicht mehr nur: „Was kostet unser Facility Management?“

sondern: „Welche Unternehmensleistung ermöglicht unser Facility Management und welche Ressourcen sind dafür angemessen?“

Damit wird FM nicht künstlich zur Profitfunktion erklärt. Sein realer Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Kerngeschäfts wird vielmehr nachvollziehbar, vergleichbar und entscheidungsfähig gemacht.

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