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"Es gibt in Deutschland eine Bereitschaft zur Transparenz. Allerdings steckt auch dies in den Kinderschuhen."
- Bundespräsident Horst Köhler am 13. Januar 2007 in Accra, Ghana, anlässlich der Eröffnung des zweiten Forums "Partnerschaft mit Afrika"

Basis der Standards

Das Facility Management stellt schritt- und modulweise Standards bereit, welche an den Standorten genutzt werden können. Auf Basis dieser Standards und einem Leistungsvergleich (Benchmarking) sollen Ressourcen- und Qualitätsverluste infolge Fahrzeiten, Abstimmungen, Einweisungen, Nachfragen reduziert werden.

FM-DV-Systems

Möglichst effiziente (und vereinheitlichte) Prozesse beim Bauen und Betreiben sind zentral zu entwickeln und von dort zur Verfügung zu stellen (Produkt- und Prozessentwicklung). Dies bedingt die Einführung und Umsetzung eines den Standort übergreifenden FM-DV-Systems, um damit die Nachteile der Entfernung möglichst auszugleichen, indem mehr und mehr Standards und Abstimmungen auf elektronischem Wege abgewickelt werden, sofern sie nicht die direkte Anwesenheit vor Ort erfordern.

Facility Management ganzheitlich

Dies soll nicht nur für das Betreiben Gültigkeit haben, sondern auch die Planungs- und Projektierungsprozesse und die infrastrukturellen und kaufmännischen Leistungen müssen in das FM-DV-System einbezogen werden. Erst bei ganzheitlicher Betrachtung kann Facility Management all seine Vorzüge entfalten.

Qualitätszusammenhang

Die Qualitätssicherung beruht auf der konsequenten Erfüllung der drei Qualitätszusammenhänge:

- Strukturqualität

Eine gute Strukturqualität hat eine gute Prozessqualität und diese wiederum eine hohe Ergebnisqualität zur Folge. Gute Rahmenbedingungen sichern einen effektiven Betriebsablauf, der die Kunden zufrieden stellt. Unter der ersten Qualitätsdimension - der Strukturqualität - sind die Rahmenbedingungen, innerhalb derer die Leistungen in der Speisenversorgung erbracht werden, zu beurteilen. Solche Rahmenbedingungen sind z.B. die Qualifikation und Anzahl der Beschäftigten, die vorhandenen Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepte, sowie die räumliche und funktionelle Ausstattung und die Organisationsstruktur.

- Prozessqualität

Die Prozessqualität beurteilt Art und Umfang der Leistungserbringung sowie die Betriebsabläufe.

- Ergebnisqualität

Die Ergebnisqualität beinhaltet die Beurteilung der Qualität der erbrachten Leistungen, z.B. durch die Kunden, Mitarbeiter, Auftraggeber und den Auftragnehmer selbst (self assessment), usw. Die Ergebnisqualität ist der endgültige Maßstab für die Qualität der erbrachten Dienstleistung. Sie ist regelmäßig zu erkunden zu dokumentieren und auszuwerten.