WillkommenFM-Connect.comPartnerOrganisationTechnikAkademieDownloadshopKontakt

FM-Connect.com:

Leitbild

Ansprechpartner

Nutzen

Kundenliste (Auszug)

Partnerschaft

Partnervertrag

Virtuelles Unternehmen

Historie

Virtuelles Unternehmen:

Abstraktum

Grundverständnis

Merkmale

Charakteristika

Vorteile

Nachteile

Entwicklungsbedingungen

Technisches Umfeld

Gesellschaftliches Umfeld

Erfolgsfaktoren

Unternehmensorganisation

Geschäftsbeziehung

Zuständigkeiten

Leistungsfähigkeit

Entwicklungsperspektiven

Schwarzes Brett:

Willkommen

FM-Connect.com-Nutzertag 2012

INNOVATIONSPREIS-FM 2012

Open House

FM-Business-Frühstück

Datenschutz

Rechtsdienstleistungsgesetz

Impressum

Intranet

"Die Gegenwart ist der Zustand zwischen der guten alten Zeit und der schöneren Zukunft."
- Zarko Petan, 27.03.1929 - , slowenischer Schriftsteller

Die Organisation von  Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Projektkoordination

Projektkoordination

Mit der oftmals nicht vorhandenen Bestimmung von Eigentums-, insbesondere aber Verfügungs- und Handlungsrechten des virtuellen Unternehmens durch rechtlich geschützte Besitzverhältnisse gewinnen implizite bzw. informelle Regelungen für das virtuelle Unternehmen eine besondere Bedeutung. Denn der Wechsel von Anweisungs- zu Koordinationsstrukturen bedeutet für das Management des virtuellen Unternehmens – den jeweiligen Knotenpunkt, den zentralen Akteur bzw. die Gemeinschaft der jeweils beteiligten Unternehmer – deutlich veränderte Aufgaben.

Angebot sichern

Zum einen gilt es, das Angebot zu sichern in der Form, dass auch die von anderen Partnern potentiell zur Verfügung gestellten bzw. zu erbringenden Leistungen tatsächlich verlässlich verfügbar sind, was angesichts der Tatsache, dass es sich um wiederum selbständig wirtschaftende Unternehmen oder Unternehmer handelt, eine verstärkte Kommunikation im Sinne von Absprachen, Informationen und Zusagen bedingt.

Ohne Einschränkung der Dispositionsfreiheit

Eine zentrale Aufgabe besteht für das Management somit darin, die einzelwirtschaftlichen Aktivitäten der Partner organisatorisch derart zu synchronisieren, dass gemeinsame Projekte unbeeinträchtigt von den darüber hinausgehenden Aktivitäten der beteiligten Partner sichergestellt werden, ohne die Dispositionsfreiheit dieser Partner als selbständige Unternehmer einzuschränken. Dies wird – im Vergleich zu klassischen Formen der Unternehmensorganisation – dadurch erschwert, dass virtuelle Unternehmen unter einer anderen Form zeitlicher Perspektive arbeiten. Die relative Schnelllebigkeit von Projekten und damit die systematisch angelegte Kurzlebigkeit des „materiellen Kerns“ von virtuellen Unternehmen in ihrer jeweils spezifischen Zusammensetzung bringen es mit sich, dass sich Unternehmenskonzept und Unternehmensgegenstand materiell voneinander lösen: Denn die Leistung des virtuellen Unternehmens besteht letztlich darin, die materiellen Leistungen, die zur Bewältigung eines Projektes benötigt werden, zusammenzuführen und als Gesamtpaket zur Verfügung zu stellen – das virtuelle Unternehmen übernimmt eine Art Maklerfunktion. Die zentralen Funktionen eines virtuellen Unternehmens bestehen somit in Koordination und Kommunikation. Somit konzentriert sich das Leistungsangebot virtueller Unternehmen im Wesentlichen auf Dienstleistungen und Informationsgüter im weitesten Sinne, also Medien, Agentendienste u. ä.

Engagement der beteiligten Partner

Da virtuelle Unternehmen im Wesentlichen nur als Informations-, Kommunikations- und ggf. Koordinationsschnittstelle existieren, ihnen aber keine wesentliche materielle Unternehmensstruktur und -organisation zugrunde liegen muss, lassen sie sich mit vergleichsweise geringem Kapitalaufwand gründen, aber auch vergleichsweise einfach wieder auflösen. Daraus resultiert eine hohe Anforderung an das Engagement und die Identifikation der beteiligten Partner mit der zugrunde liegenden Geschäftsidee
– der Unternehmensphilosophie: Denn die Möglichkeiten eines „Ausstiegs“ einzelner Partner ist höher, weil risikoloser, die Gefahr einer unkalkulierbaren Belastung für das virtuelle Unternehmen dementsprechend hoch. Dies kann nur durch Vertrauen, offene Kommunikation und (rechtlich) verbindliche Regelungen aufgefangen werden. Das Verhältnis dieser drei Faktoren zueinander, ihre Bewertung durch jeden einzelnen Partner und dessen Akzeptanz wiederum liegen ganz wesentlich begründet in der Arbeitsgestaltung innerhalb virtueller Unternehmen und bei den jeweils beteiligten Partnern.