"Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn."
- Joseph Joubert, 07.05.1754 - 04.05.1824, französischer Schriftsteller
Vorteile virtueller Unternehmen
Zu den Vorteilen virtueller Unternehmen zählen:
- Die Verbindung der Stärken großer Unternehmen wie Kapazitäten, Finanzkraft oder Kundenstamm mit denen kleinerer Unternehmen wie Kundennähe, Flexibilität oder Führbarkeit
- Eine höhere Effizienz, weil das virtuelle Unternehmen die benötigten Ressourcen – Know-how, Material und Kapazitäten – nicht ständig bereithalten muss, sondern sich erst bei Bedarf aus dem Pool der Partner beschafft bzw. für jedes Projekt neu akquiriert
- Der Know-how- und Kompetenztransfer und -zuwachs, der sich für die einzelnen Partner als Synergieeffekt der gemeinsamen projektbezogenen Arbeit einstellen sollte. Dieser wächst mit der Hinzunahme neuer spezifizierter Partner innerhalb des Netzwerks für die jeweiligen Partner überproportional
- Die Markterweiterungsmöglichkeiten, die sich für die jeweiligen Partner daraus ergeben, dass sie im Rahmen des virtuellen Unternehmens ihre Leistungen in einem Marktsegment und -umfang anbieten, das sie allein zu erschließen aufgrund ihrer jeweiligen Spezialisierung nicht in der Lage wären
- Das Rationalisierungspotential, das sich dadurch ergibt, dass die einzelnen Partner sich nicht nur auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren, sondern einzelne für eine Unternehmensführung notwendige Leistungen im Zuge der spezifizierten Arbeitsteilung unter den Partnern gar nicht mehr von jedem einzelnen Partner, sondern von einem einzigen Partner für das gesamte virtuelle Unternehmen erbracht werden – so genannte Shared Services
- Die relativ größere Marktmacht des virtuellen Unternehmens im Vergleich zur Marktposition der einzelnen Partner, die bessere Konditionen sowohl bei der Vermarktung der jeweiligen Leistung als auch bei der Beschaffung erwarten lassen.
