„Es gibt zum Virtuellen Unternehmen keine erfolgversprechende Alternative, daher vollzieht sich der Wandel auch so schnell. Sie entsteht also aus einer pragmatischen Notwendigkeit, als Ergebnis des Zusammentreffens von aggressiver internationaler Konkurrenz und atemberaubenden Technologiefortschritten.
Wenn die westlichen Industriestaaten an ihren herkömmlichen Management- und Produktionsmethoden festhalten, dann werden sie bald nicht mehr in der Lage sein, auf den Weltmärkten zu konkurrieren, weil sie stark exportabhängig sind und weil modernste technische Ausrüstungen zunehmend auch den Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verfügung stehen.“
- Davidow und Malone
Verbesserung der Marktsituatiion
Das virtuelle Unternehmen
FM-Connect.com dient aus Sicht der
Partner zur Verbesserung unserer Marktsituation im
Facility Management, zur eigenen Markterweiterung, zur Ergänzung eigener Kompetenzen und zur Verbesserung der eigenen Marktsituation im Wettbewerb bzw. zum Abdecken spezifischer Aufträge im Sinne eines spezialisierten Angebotes kleiner und mittlerer Unternehmen.
Kooperationsform
Das
virtuelle Unternehmen
FM-Connect.com gilt unseren Partnern als kostengünstige und gleichzeitig effektive Kooperationsform, da es auf einen materiellen Kern wie Büro- oder Produktionskomplexe verzichtet und trotz seiner dezentralen Struktur nur geringe Transaktionskosten anfallen.
Kommunikation
Als von zentraler Bedeutung für den Erfolg unseres virtuellen Unternehmens sehen die Partner die Kommunikationsleistung der
Partner untereinander und die Bündelung unserer jeweils spezifischen (Fach)Kompetenzen. Störungen innerhalb der Kommunikation oder des wechselseitigen Vertrauens führen – können sie nicht einvernehmlich geklärt werden – zum Ausschluss einzelner Partner. Als relevanteste fachliche Kompetenz für die erfolgreiche Tätigkeit in einem virtuellen Unternehmen gilt uns die Kompetenz im eigenen Fachgebiet, gefolgt von Kompetenzen im Umgang mit Kommunikations- und Informationstechnologien. Gute Marktkenntnisse und Fremdsprachenkenntnisse werden demgegenüber mit 52 % bzw. 39 % als eher zweitrangig eingestuft – vielleicht, weil diese im Sinne der Arbeitsteilung als Shared Services von anderen Partnern, den Regionalkoordinatoren und dem Initiator beigesteuert werden können.
Organisation
Hinsichtlich der organisatorischen Kompetenzen wird zielorientiertes Arbeiten als besonders relevant betrachtet, gefolgt von der Fähigkeit zur Selbstmotivation, -kontrolle und -steuerung. Es folgen mit Abstand Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsstärke und hohe Flexibilität. In Bezug auf die Relevanz persönlicher und sozialer Kompetenzen dominiert Kooperationsfähigkeit vor Kommunikationsfähigkeit, gefolgt von der Bereitschaft zum Teilhabenlassen am eigenen Wissen, einem gemeinsamen Geschäftsverständnis bzw. einer geteilten Zielorientierung sowie hoher Belastbarkeit.
Forschungsbericht zu virtuellen Unternehmen
Forschungsbericht (Auszug) zu
FM-Connect.com im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus den Frühjahr 2006
